Diese Tagung wendet sich an die Akteure der Praxis und Wissenschaft des Sozialrechts und somit an Sozialleistungsträger, Dienste, Einrichtungen und Beratungsstellen der Rehabilitation und Teilhabe sowie an die Sozialgerichtsbarkeit, die rechtsberatenden Berufe und Personen der betrieblichen Praxis.

Das Rehabilitationsrecht gewinnt für die sozialrechtliche und betriebliche Praxis sowie für das Gesundheitswesen an Bedeutung. Renten und Krankengeld, länger anhaltende Arbeitsunfähigkeit und Ausgliederung aus dem Arbeitsleben, die Chronifizierung von Krankheiten und Pflegebedürftigkeit sollen durch Rehabilitation vermieden werden. Rehabilitation ist somit vor allem Risikoprävention.

Das SGB IX enthält Grundlagen für die Schnittstellen zwischen dem Arbeitsrecht und Sozialrecht und für die Überwindung der Barrieren zwischen Krankenhäusern, Ärzten, Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen. Diese müssen jedoch vielfach noch erschlossen werden.

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